In Berlin gibt es ein großes Angebot im Bezug auf Kampfsport. Auch in Marzahn und Lichtenberg hat man die Qual der Wahl sich für den richtigen Kampfsport zu entscheiden. Das Shihonkin Dojo Berlin ist in Berlin jedoch einzigartig. Der Grund dafür ist einfach, während moderne Kampfsportarten wie Karate, Jiu-Jitsu, Judo und weitere zugunsten von Ästhetik und sportlichem Wettkampf, ihre Effektivität eingebüßt haben, haben Krav Maga, Mixed Martial Arts und Streetfighting ihre traditionellen Werte wie Höflichkeit, Respekt, Ehre und Hilfsbereitschaft verloren. Als Dojo der International Okinawa Budo Federation legen wir höchsten Wert darauf, dass die vermittelten Techniken effektiv zur Selbstverteidigung eingesetzt werden können. Dafür werden realistische Szenen im Training nachgestellt und die Techniken so realitätsnah wie möglich geübt. Dabei werden neben der Verteidigung mit traditionellen Trainingswaffen wie Langstock, Kurzstock, Schwert oder Sai auch Alltagsgegenstände zur Verteidigung genutzt. Trotz der modernen Anwendung werden die traditionellen Werte der Kampfkünste hier groß geschrieben. Der Respekt vor dem Trainer und dem Trainingspartner, sowie die Hilfsbereitschaft gegenüber neueren Mitschülern werden hier in jeder Einheit vermittelt. Die Konzentriertheit der besten und effektivsten Techniken aller Systeme zusammen, macht das Goshinryu Kempo zu einem perfekten Stil, der wirkungsvolle Selbstverteidigung ermöglicht. Das zielgenaue Ansteuern von Nervenpunkten im Körper (auch Atemis oder Kyosho Punkte genannt), sowie durch die effektive Anwendung von Hebel und Wurftechniken, spielt dabei genauso eine Rolle, wie Tritte und Schläge um den Gegner schnellstmöglich kampfunfähig zu machen. Okinawa Goshinryu Kempo (Tamashii-Ryu), wie es im Shihonkin Dojo gelehrt wird, ist deshalb besonders gut zur Frauen Selbstverteidigung geeignet.

 

Philosophie

Wir verstehen Kampfkunst nicht als Ware, sondern wir betrachten Kampfkünstler als große Familie. Deshalb wird im Shihonkin Dojo der Zusammenhalt und das gegenseitige Vertrauen zwischen dem Dojoleiter Dominik Lübben, dem Cheftrainer Tillmann Uhlich und der Schüler sehr geschätzt und in jeder Trainingseinheit aufs Neue gestärkt. Kampfkunst soll Körper und Geist stärken und ein Faktor sein, der die Persönlichkeit des Übenden weiterentwickelt. So leistet das Training auch einen positiven Beitrag für die täglichen Aufgaben des Lebens, denn
Durchhaltevermögen, Wille, Disziplin und innere Stärke sind auch im Alltag extrem wichtig.

 

 

Gürtelgrade im Shihonkin Dojo

Im Shihonkin Dojo können 7 Schülergrade erworben werden. Der 7. Kyu (Weißgurt), 6. Kyu (Gelbgurt), 5. Kyu (Orangegurt), 4. Kyu (Grüngurt), 3. Kyu (Blaugurt), 2 Kyu (Braungurt) und der 1. Kyu (Rotgurt). Dabei bilden die Grade 7 bis einschließlich 4 die Anfängerstufe der Schülergrade. Das berechtigt zur Teilnahme an Wettkämpfen und Seminaren. Ab dem 4. Kyu besitzt man einen fortgeschrittenen Schülergrad und muss Mitglied in der IOBF werden. Außerdem hat man die Möglichkeit Training zu geben und jüngere Schüler anzuleiten.

Darüber hinaus gibt es im Goshinryu Kempo 10 Meistergrade. Den 1. bis 10. Dan. Diese werden durch Großmeister Soke Heinz Köhnen im Hombu-Dojo in Freiburg abgenommen.